Arabische und jüdische Literatur in Deutschland 2020-2025. Brücken bauen unter erschwerten politischen und kulturgesellschaftlichen Bedingungen
Heike Anna Koch
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Veranstaltungsart: Vortragsreihe
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Veranstaltungsnr.: 01.019
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Termin: Di 14:00 bis 15:30 Uhr
14.04., 21.04., 28.04., 02.06., 09.06.2026 -
Veranstaltungsort: Digital – AGORA / Zoom
Trotz oder gerade wegen der äußerst angespannten Situation in Nahost suchen Autor:innen Zuversicht und Klärung in fiktionalen und dokumentarischen Texten oder auch solchen, in denen der Inhalt so schwer wiegt, dass nur ein Poem ihn (er)tragen kann. Es gibt das "musli-misch-jüdische Abendbrot" von Meron Mendel und Saba-Nur Cheema oder neu gegründete Vereine – in Berlin –, die über Musik und Literatur Schriftsteller:innen beider Seiten "ins Wohnzimmer" holen, um gemeinsam zu lesen und zu scheiben – als Brückenpfeiler für einen waghalsigen, doch nötigen Bau einer stabilen Brücke. Sowohl die jüdische als auch die arabische (palästinensische) Literatur in Deutschland erzählt von ähnlichen Themen: Existenzangst, Identitätsflüchte, inneres Exil, Widerstand gegen Gewalt und Missbrauch jeder Art.
In dieser Vortragsreihe sollen Autor:innen aus arabischen und jüdischen Herkünften zu Wort kommen. Unterschiedliche Formate wie Briefe, Tagebücher, Prosatexte, Gedichte, Szenisches, Romanfragmente als auch Bild-Text-Kunstwerke aus Dokumenten und Fiktionalem stehen nebeneinander. Bisher kaum beachtet in der Literaturwissenschaft sind jüdische Autor:innen, die in arabischen Welten aufwuchsen wie Mati Shemoelof, oder palästinensische Schriftstellerinnen wie Sahar Khalifa, die nicht nur über das Leben in Israel schreibt, sondern auch über patriarchalische Strukturen in Palästina. Brückenbauen mit Literatur versichert keinen Schutz, aber birgt Hoffnung.
Wichtige Hinweise zum Zusatzprogramm
- Veranstaltungen des Zusatzprogramms werden direkt vom Zentrum für Weiterbildung (ZFW) organisiert.
- Aktuelle Programmänderungen finden Sie auf der Seite Programmänderungen.
Termine Sommersemester 2026
Anmeldung zum Kontaktstudium ab sofort möglich!
- Anmeldeschluss STiNE-Zugang und Fakultätsprogramm: 08.03.2026
- Nachmeldephase für bereits angemeldete Teilnehmende bis 17.03.2026
- Restplatzvergabe Zusatzprogramm bis 22.04.2026
- Vorlesungszeit: 07.04. bis 18.07.2026
- Pfingstferien: 10.05. bis 17.05.2026
Termine Sommersemester 2026
Anmeldephase abgelaufen, Anmeldung nicht mehr möglich!
- Vorlesungszeit: 07.04. bis 18.07.2026
- Pfingstferien: 10.05. bis 17.05.2026
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Wegweiser ins Kontaktstudium
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