Seminarinhalte
Inhalte
Modul 1: Strategische Herausforderungen der Personalpolitik
Personalstrategien – Rolle des Personalmanagements – Internationalisierung – Fusionen – Demografische Entwicklung
Die strategische Ausrichtung personalwirtschaftlicher Handlungsfelder, bspw. Personalbeschaffung, -vergütung und -entwicklung, ist eine fortlaufende Herausforderung und Aufgabe. Die Handlungsfelder müssen dabei in sich stimmig, aber auch mit den anderen Handlungsfeldern kongruent sein. Darüber hinaus ist die Personalpolitik durch Projekte mit strategischer Bedeutung, bspw. Restrukturierungen, Fusionen, Downsizing, herausgefordert. Der Personalwirtschaft kommt dann die Aufgabe zu, als Partner der Unternehmensleitung diese Projekte mitzugestalten.
Themenschwerpunkte
- Externe und interne Trends
- Unternehmens- und Personalstrategie
- Erfolgsmessung der Personalfunktion
- Betriebsübergang und Outsourcing
- Talentmanagement: Strategie und Controlling
Ziele
Die Studierenden können nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls
- Aus der Unternehmensstrategie eine Personalstrategie ableiten
- Personalfunktionen im Unternehmen sachgerecht verankern und messen
- Arbeitsrechtliche und soziale Konfliktherde bei Betriebsänderungen einschätzen
- Talentmanagementstrategien als Projekt entwickeln, einführen und controllen
Modul 2: HRM-Funktionen in der digitalen Arbeitswelt
Personalbedarf – Anforderungsprofile – Kompetenzmanagement – Rekrutierungswege – Auswahlverfahren – Instrumente und Varianten der Personalentwicklung
Aus den vielfältigen HRM-Funktionen werden zwei Bereiche (Personalbeschaffung und Personalentwicklung) ausgewählt und zu Innovationsfeldern des HRM (wie E-HRM, Employer Branding, Diversity Management und Work-Life-Balance) in Beziehung gesetzt.
Themenschwerpunkte
- Human Resource Management im digitalen Wandel
- Kreislauf der Personalwirtschaft
- Personalbestand, Personalplanung und Anforderungsprofile
- Bewerbermanagement
- Auswahlverfahren und Auswahlentscheidung
- Candidate Relationship Management und Social Media
- Personal- und Organisationsentwicklung, Laufbahnplanung
Ziele
Die Studierenden können nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls
- Die einzelnen Schritte des Personalbeschaffungsprozesses sowie die dazu notwendigen Instrumente darstellen
- Aktuelle sowie Rekrutierungswege der Zukunft darstellen und beurteilen
- Die Bedeutung der Personalentwicklung für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen überzeugend erklären
- Personalentwicklungsmaßnahmen skizzieren und evaluieren
Modul 3: Unternehmensethik
Ethische Verantwortung im HRM-Bereich – Corporate Governance und Arbeitsbeziehungen – Ethische Aspekte von Institutionen – Digitalisierung
Ziel dieses Moduls ist es zunächst, Studierenden einen Einblick in das Forschungsgebiet der Wirtschafts- und Unternehmensethik zu geben und sie für ethische Fragestellungen im internationalen Wettbewerb sowie im HRM-Bereich zu sensibilisieren. Die Studierenden sollen zudem in die Lage versetzt werden, die erlernten Inhalte auf konkrete Praxisprobleme anzuwenden und selbstständig das ethische Verhalten von Unternehmen im Hinblick auf personalpolitische Entscheidungen zu reflektieren.
Themenschwerpunkte
- Grundlagen der Wirtschafts- und Unternehmensethik und Corporate Social
- Responsibility
- Ansätze zur Wirtschafts- und Unternehmensethik
- Umsetzung von CSR bzw. Unternehmensethik im Unternehmen und im HRM-Bereich
- Digitalisierung und ethische Verantwortung im HRM-Bereich
Ziele
Die Studierenden können nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls
- Grundlegende Begriffe korrekt verwenden
- Die Notwendigkeit einer ethischen Reflexion im HRM-Bereich begründen
- Konzepte zur Lösung ethischer Konflikte im HRM-Bereich präsentieren und verteidigen
- Unterschiedliche ethische Prinzipien aus konkreten Case Studies im HRM-Bereich anwenden
Modul 4: Verhalten in Organisationen
Werte – Gruppendynamiken – Konflikte – Organisationskultur – Kooperationen – Führungsmodelle – Führungsinstrumente
Organisationales Verhalten wird auf unterschiedlichen Ebenen beleuchtet. Der Aufbau der Veranstaltung folgt der Logik zunehmender Aggregation. Ausgangspunkt ist also das Individuum, gefolgt von der Dyade (Führung), der Gruppe und schließlich der Organisation.
Themenschwerpunkte
- Individuelles Verhalten, Inhalts- und Prozesstheorien von Arbeitsmotivation
- Führungsverhalten, Führungstheorien, Feedback
- Gruppenverhalten, Status- und Führungsstruktur, kollektive Handlungsmuster
- Organisationskultur, formale und informale Strukturen, Kulturwandlungsprozesse
- Coaching, Veränderbarkeit persönlicher Verhaltens- und Denkmuster
- Funktionsbedingungen von Hochleistungsteams, Konflikte analysieren und regulieren
Ziele
Die Studierenden können nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls
- Zentrale Theorien und Erkenntnisse verhaltenswissenschaftlicher Organisationsforschung diskutieren
- Den Nutzen einer personenzentrierten Intervention präsentieren
- Die Führung von Personal in der Wechselwirkung zwischen Individuum und Organisation problematisieren und die Gestaltung von Führungsprozessen (Organizational Behavior) skizzieren
- Veränderungsprozesse unter organisationspsychologischen Aspekten erfolgreich initiieren bzw. begleiten