Umbruch in Italien
Dr. Elisabeth Rudolf
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Veranstaltungsart: Seminar
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Veranstaltungsnr.: 01.042
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Termin: Do 14:15 bis 15:45 Uhr
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Veranstaltungstage: 30.10., 06.11., 13.11., 20.11., 27.11., 04.12.2025
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Veranstaltungsort: digital — AGORA / Zoom
Teilnehmerbegrenzung für Kontaktstudierende: keine
Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Der Übergang der Malerei aus dem Mittelalter zur neuzeitlichen Frührenaissance wird in Italien wesentlich durch die Arbeiten mittelitalienischer Meister des späten 13. Jhs. markiert. Am Beispiel ausgewählter Arbeiten von Giunta Pisano bietet die gemeinsame Betrachtung im Seminar die Gelegenheit die Abkehr von der mittelalterlichen byzantinischen Ikone hin zu einer zunehmend naturalistisch angelegten Darstellung des späten Trecento zu beobachten, die in der Folge von Cimabue, Duccio und Giotto weiter fortgeführt wird und somit den Naturalismus der Renaissance vorbereitet. Diese Künstler haben in Florenz, Arezzo, Pisa, Assisi und Siena gearbeitet und vor Ort berühmte Schüler und Malschulen inspiriert. An Arbeiten der nachfolgenden Malergeneration (Andrea Orcanga, Altichiero da Zevio und Masacchio) – wird abschließend der Umbruch in Bildlösungen hin zur Frührenaissance betrachtet.
Literaturhinweise:
- Belting, H., Blume, D. (Hg.): Malerei und Stadtkultur der Dantezeit, München, 1989
- Büttner, F.: Giotto und die Ursprünge der neuzeitlichen Bildauffassung. Die Malerei und die Wissenschaft vom Sehen in Italien um 1300, Darmstadt, 2013
- Jonietz, F./Magnano Lampugnani, A. (Hg.): Giorgio Vasari. Das Leben des Cimabue, des Giotto und des Pietro Cavallini, Berlin, 2015
Wichtige Hinweise zum Zusatzprogramm
- Veranstaltungen des Zusatzprogramms werden direkt vom Zentrum für Weiterbildung (ZFW) organisiert.
- Aktuelle Programmänderungen finden Sie auf der Seite Programmänderungen.