Margaret Atwood: Konfliktreiche Heldinnen
Margarete Groschupf
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Veranstaltungsart: Seminar
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Veranstaltungsnr.: 01.036
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Termin: Di 14:15 bis 15:45 Uhr
05.05., 19.05., 02.06., 16.06., 30.06., 14.07.2026 -
Veranstaltungsort: Digital – AGORA / Zoom
Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Eine Frau macht Karriere, ihre Onkel, Ersatz für den früh verstorbenen Vater, stehen ihr finanziell bei. Das Beziehungsmuster ist gesetzt – Margaret Atwood verfolgt den Lebensweg von Suzanna bis zur top-erfolgreichen TV-Moderatorin. Das Augenmerk der kanadischen Autorin liegt auf dem Dahinter, auf dem seelischen Baukasten von Träumen und gespielter Persönlichkeit. Ihre Erzählungen sind subtile Studien von Identität, sie malt die Transparenz eines Entwicklungsweges vom Kind bis zum Image als Erwachsener mit poetischen Farben andeutungsweise aus. Paar-Beziehungen sind ein besonderes Thema, das Drehbuch wurde jeweils geschrieben, bevor die zwei sich trafen. Die Gesellschaft, in Kanada nicht anders als in Europa, strukturiert sich nach einem bestimmten Muster. Dazu gehören Liebschaften als Energie-Ausgleich für den Mann. Etwas stimmt nicht mit dem Geschlechterverhältnis – ist es der Jagdinstinkt des Mannes? Die seelischen Gefährdungen für Frauen sind weit größer, als ein reich gedeckter Abendbrottisch es ahnen lässt.
Lesen Sie bitte zur ersten Stunde "Die Moorleiche" aus dem Erzählband "Tips für die Wildnis". Weitere Vorschläge sind "Isis in der Dunkelheit", "Onkel", "Tips für die Wildnis" aus dem gleichnamigen Band, außerdem "Meine böse Mutter" aus dem Band "Hier kommen wir nicht lebend raus". Auf Ihre Wünsche gehe ich sehr gerne ein!
Literaturhinweise:
- M. Atwood: Tips für die Wildnis (Fischer); Hier kommen wir nicht lebend raus (Berlin Verlag).
Wichtige Hinweise zum Zusatzprogramm
- Veranstaltungen des Zusatzprogramms werden direkt vom Zentrum für Weiterbildung (ZFW) organisiert.
- Aktuelle Programmänderungen finden Sie auf der Seite Programmänderungen.
Wegweiser ins Kontaktstudium
- Sie wollen sich an der Uni weiterbilden, streben aber keinen Abschluss an?
- Sie wollen sich intensiv mit einem Wissensgebiet auseinandersetzen?
- Sie haben vielfältige Interessen und wollen sich gerade nicht auf ein einzelnes Studienfach festlegen, sondern lieber querbeet reinschnuppern?
Dann informieren Sie sich gerne über das Kontaktstudium an der Universität Hamburg. Ein Kontaktstudium ist auch ohne Abitur möglich.
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