Erzählen in Bildern und Gedichten
Prof. Dr. em. Peter Hühn
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Veranstaltungsart: Vorlesung
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Veranstaltungsnr.: 01.011
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Termin: Di 14:15 bis 15:45 UhrZeitraum: 07.04.2026 bis 02.06.2026
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Veranstaltungsort: Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal H
Teilnehmerbegrenzung für Kontaktstudierende: keine
Ziele / Inhalte / Arbeitsweisen:
Erzählen ist ein universelles Verfahren, mit dem Menschen Erfahrungen der Veränderung als Grundphänomen menschlicher Existenz verarbeiten, d. h. ordnen, interpretieren und z. T. auch kontrollieren können, um sich selbst, andere Menschen und die Welt sinnhaft zu verstehen und dieses Verständnis anderen mitzuteilen. Dies Verfahren wird zentral in Romanen, Kurzgeschichten, Novellen, Filmen angewandt. Im Gegensatz dazu beschäftigt sich diese Vorlesung mit dem Erzählen in Bildern und Gedichten, in zwei Medien, die normalerweise nicht als narrativ verstanden werden und in denen die Vermittlung einer Geschichte unter jeweils besonderen Bedingungen geschieht – in Gedichten sprachlich vermittelt als Bewusstseinsprozess, in Form einer Gedankenabfolge im Zuge der monologischen Äußerungssequenz des Sprechers, in Bildern in Form einer visuellen Momentaufnahme aus einem längeren Geschehensablauf mit nur indirekten Implikationen des sich zeitlich erstreckenden Veränderungsprozesses und der mentalen Relevanz, des Sinns des Geschehens.
Zu Beginn der Vorlesung wird ein erzähl-theoretisches Analyseverfahren vorgestellt, mit dem sowohl Gedichte als auch Bilder hinsichtlich der in ihnen vermittelten Geschichten analysiert werden können. Mit seiner Hilfe werden dann Gedichte aus der deutschen Literatur seit dem späten 18. Jh. sowie zum Vergleich auch einige englische Beispiele besprochen – abwechselnd mit Gemälden aus der europäischen Malerei von der Renaissance bis in die Gegenwart, ergänzt durch einige Photographien. Hinsichtlich der Themen der Bilder können hauptsächlich vier Komplexe unterschieden werden: griechische und römische Mythologie, christliche Religion und biblische Geschichten, historische Ereignisse (Historienmalerei) und Alltagsszenen (Genremalerei).
Zu Beginn der Vorlesung wird ein erzähl-theoretisches Analyseverfahren vorgestellt, mit dem sowohl Gedichte als auch Bilder hinsichtlich der in ihnen vermittelten Geschichten analysiert werden können. Mit seiner Hilfe werden dann Gedichte aus der deutschen Literatur seit dem späten 18. Jh. sowie zum Vergleich auch einige englische Beispiele besprochen – abwechselnd mit Gemälden aus der europäischen Malerei von der Renaissance bis in die Gegenwart, ergänzt durch einige Photographien. Hinsichtlich der Themen der Bilder können hauptsächlich vier Komplexe unterschieden werden: griechische und römische Mythologie, christliche Religion und biblische Geschichten, historische Ereignisse (Historienmalerei) und Alltagsszenen (Genremalerei).
Wie immer sind Bemerkungen und Diskussionsbeiträge der Teilnehmenden willkommen.
Literaturhinweise:
- werden vor Beginn in AGORA eingestellt
Wichtige Hinweise zum Zusatzprogramm
- Veranstaltungen des Zusatzprogramms werden direkt vom Zentrum für Weiterbildung (ZFW) organisiert.
- Aktuelle Programmänderungen finden Sie auf der Seite Programmänderungen.
Termine Sommersemester 2026
Anmeldung zum Kontaktstudium ab sofort möglich!
- Anmeldeschluss STiNE-Zugang und Fakultätsprogramm: 08.03.2026
- Nachmeldephase für bereits angemeldete Teilnehmende bis 17.03.2026
- Restplatzvergabe Zusatzprogramm bis 22.04.2026
- Vorlesungszeit: 07.04. bis 18.07.2026
- Pfingstferien: 10.05. bis 17.05.2026
Termine Sommersemester 2026
Anmeldephase abgelaufen, Anmeldung nicht mehr möglich!
- Vorlesungszeit: 07.04. bis 18.07.2026
- Pfingstferien: 10.05. bis 17.05.2026
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Wegweiser ins Kontaktstudium
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