Verwaltung als Schlüssel zur Stadt(geschichte)
Ausgangspunkt der 26. "Andocken"-Ringvorlesung des Forschungsverbundes ist im 20. Jahr seines Bestehens: "Der Mensch in der Verwaltung". Vom Beginn und bis zum Ende unseres Lebens (und darüber hinaus) werden wir verwaltet – und verwalten wir selbst. Doch was ist eigentlich Verwaltung oder anders gefragt: was alles soll, muss oder kann sie sein? Wie lässt sich ein brauchbarer Begriff von ihr in all ihren Facetten gewinnen?
Auf der einen Seite steht Verwaltung für Stetigkeit und für das Einpassen in geordnete Systeme, Prozesse, Abläufe, Handlungen, Strukturen und Organisationen, die ein planbares und im besten Fall: transparentes vergesellschaftetes Leben ermöglichen. In dieser Grundkonstellation erzeugt Verwaltung zugleich eine Ambivalenz, die aus dem unmittelbaren Kontakt von beharrenden Momenten und dem ständigen Fluss der Entwicklungen, Neuerungen, Abweichungen und Störungen entsteht: Das Beharren schafft paradoxerweise erst Freiräume.
Auf der anderen Seite ist Verwaltung eine ‚Dienstleistung‘, die ständig mitwachsen muss, um ein Wachsen, eine Entwicklung, das Neue nicht zu blockieren, sondern im besten Fall zu moderieren, zu lenken oder zu gestalten. Wie hält man die Balance zwischen ver- und waltenden Kräften? Wie erkannt man ‚Neues‘ – und wie viel muss man dafür vom ,Alten‘ wissen? Wo stehen dazwischen die Vertreter:innen des Gemeinwesens, die die in Frage stehenden Güter verwalten? Wie wirken hier Verwaltung(en)/verwaltende Verfahren auf individuelle wie kollektive Biografien, wie prägen einzelne Menschen Verwaltung? Und warum sind diese und ähnliche Fragen gerade jetzt – in Zeiten von Krisen, Umbrüchen und Transformationen – besonders relevant?
Am exemplarischen "Fall Hamburg" werden diese Fragen in der Vorlesungsreihe veranschaulicht. Um ein Verständnis für die Spezifika hamburgischer Verwaltung zu entwickeln, die sich oftmals nur historisch erklären lassen, werden die Vortragenden mit Ausgriffen auf weit entfernte Jahrhunderte oder in die unmittelbare Vergangenheit aus ihrer jeweiligen Praxis recht unterschiedliche Bereiche des Verwaltungsdenkens und -handelns vorstellen, das als amtliches wie bewahrendes, gestaltendes und fürsorgliches Element jede Hamburgerin und jeden Hamburger betrifft.
Auf der einen Seite steht Verwaltung für Stetigkeit und für das Einpassen in geordnete Systeme, Prozesse, Abläufe, Handlungen, Strukturen und Organisationen, die ein planbares und im besten Fall: transparentes vergesellschaftetes Leben ermöglichen. In dieser Grundkonstellation erzeugt Verwaltung zugleich eine Ambivalenz, die aus dem unmittelbaren Kontakt von beharrenden Momenten und dem ständigen Fluss der Entwicklungen, Neuerungen, Abweichungen und Störungen entsteht: Das Beharren schafft paradoxerweise erst Freiräume.
Auf der anderen Seite ist Verwaltung eine ‚Dienstleistung‘, die ständig mitwachsen muss, um ein Wachsen, eine Entwicklung, das Neue nicht zu blockieren, sondern im besten Fall zu moderieren, zu lenken oder zu gestalten. Wie hält man die Balance zwischen ver- und waltenden Kräften? Wie erkannt man ‚Neues‘ – und wie viel muss man dafür vom ,Alten‘ wissen? Wo stehen dazwischen die Vertreter:innen des Gemeinwesens, die die in Frage stehenden Güter verwalten? Wie wirken hier Verwaltung(en)/verwaltende Verfahren auf individuelle wie kollektive Biografien, wie prägen einzelne Menschen Verwaltung? Und warum sind diese und ähnliche Fragen gerade jetzt – in Zeiten von Krisen, Umbrüchen und Transformationen – besonders relevant?
Am exemplarischen "Fall Hamburg" werden diese Fragen in der Vorlesungsreihe veranschaulicht. Um ein Verständnis für die Spezifika hamburgischer Verwaltung zu entwickeln, die sich oftmals nur historisch erklären lassen, werden die Vortragenden mit Ausgriffen auf weit entfernte Jahrhunderte oder in die unmittelbare Vergangenheit aus ihrer jeweiligen Praxis recht unterschiedliche Bereiche des Verwaltungsdenkens und -handelns vorstellen, das als amtliches wie bewahrendes, gestaltendes und fürsorgliches Element jede Hamburgerin und jeden Hamburger betrifft.
donnerstags, 18:15 - 19:45 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben
Die konkreten Vortragstermine der Ringvorlesung werden in Kürze veröffentlicht.
Datenbank einzelne, öffentliche Vorträge

Foto: UHH
Alle öffentlichen Vorträge finden Sie einzelnen auch in unserer Datenbank. Dort können Sie nach Wochentagen, thematischem Schwerpunkt Format u.a. filtern.
Datenbank Einzelvorträge