Künstlerinnen der 80er und 90er Jahre
Dr. Annegret Friedrich
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Veranstaltungsart: Vortragsreihe
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Veranstaltungsnr.: 01.023
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Termin: Do 17.00 bis 18.30 Uhr
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Veranstaltungstermine: 26.11., 03.12., 10.12., 17.12.2026
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Veranstaltungsort: digital – AGORA/Zoom
Feministisch engagierte Künstlerinnen dieser Jahre beschäftigen sich weniger mit der Frage einer mehr oder weniger angemessenen Darstellung "der Frau", sondern sie konstatieren den grundsätzlich medial verfassten "Bildstatus des Weiblichen". Dies wird ermöglicht durch neue Lektüren der Psychoanalyse, der Linguistik, der Gendertheorien einer Judith Butler, mit denen binäre Denk- und Identitätsmuster dekonstruiert werden. Einsprüche der „women of colour“ und, verstärkt seit der AIDS-Krise, der "queer people" machen die normativen Ausschlüsse in gesellschaftlichen Institutionen wie dem Kunstbetrieb, aber auch im weißen westlichen Feminismus, sichtbar. In der Vortragsreihe werden Sprachinstallationen von Jenny Holzer und Barbara Kruger, der Einsatz neuer, vermeintlich "weiblicher" Materialien wie Wolle oder Herdplatten bei Rosemarie Trockel und Anette Messager, Erinnerungsarbeit und Spurensuche von Anna Oppermann und Sophie Calle, die "bad girls" der "young british artists", Tracey Emin und Sarah Lucas sowie Institutionskritik von Andrea Fraser thematisiert.
Rassistische Stereotype bearbeiten Adrian Piper, Faith Ringgold, Carrie Mae Weems und Kara Walker. Nan Goldin und Catherine Opie zeigen queere Realitäten, unbequem-unheimliche Körperlichkeiten werden von Marlene Dumas, Jenny Saville, Louise Bourgeois und Cindy Sherman zu sehen gegeben.
Literaturhinweise:
- Reckitt, H./Phelan, P. (Hg.): Art and Feminism, London, 2001
Wichtige Hinweise zum Zusatzprogramm
Veranstaltungen des Zusatzprogramms werden vom Zentrum für Weiterbildung (ZFW) organisiert. Aktuelle Programmänderungen finden Sie auf der Seite Termine unter "Programmänderungen und freie Plätze".
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