Das sagen unsere Teilnehmenden
Christian Rieckenberg, Rechtsanwalt, Halstenbek:
"In meinem Beruf als Rechtsanwalt gehören Konflikte zu meinem beruflichen Alltag. Diese Weiterbildung hat mir neue Lösungsmöglichkeiten und Herangehensweisen für Konflikte eröffnet, die meine Arbeit nun oft erleichtern und tolle Ergebnisse für meine Mandanten ermöglichen, die auf dem juristischen Weg vor Gericht kaum zu machen wären. Den berühmten "Handwerkskoffer", den mir die Ausbildung beschert hat, nutze ich jeden Tag in den Gesprächen mit Mandanten, Gegnern und Richtern. Deshalb bin ich froh, dass ich mich für die Weiterbildung entschieden habe. Mehr noch: Die hochmotivierten und engagierten Ausbilder(innen) sind jeden Cent wert. Die Rollenspiele waren zu meiner Überraschung eine wirklich spannende Erfahrung. Sie haben mir geholfen, mich besser in Konfliktparteien hineinzuversetzen. Außerdem ermöglichte mir die Ausbildung den Austausch mit vielen talentierten Menschen mit den unterschiedlichsten Biographien und Erfahrungen. Diese Erlebnisse haben mich auch als Mensch ein Stück weit verändert. Solche Erfahrungen kann man mit Geld nicht bezahlen. Schließlich kümmert sich das Team des ZFW wirklich toll um die Seminarteilnehmer. Daran könnte sich manches Unternehmen beim Kundenservice ein Beispiel nehmen."
Oliver Sinterhauf, Hamburg Port Authority:
"Die Mischung aus notwendiger Theorie und anschaulicher Praxis schafft eine Lernatmosphäre, in der ich gerne wieder die Uni-Bank gedrückt habe. Alle Trainer waren exzellent vorbereitet, Experten auf ihrem Gebiet, hoch motiviert, verständlich in ihren Erklärungen und menschlich im Umgang. Wären doch alle Vorlesungen, Kurse und Seminare an der Universität derart gestaltet! Ein Lob an die Trainer und das gesamte Team des Zentrums für Weiterbildung!"
Ramona Matthes, Desy, Hamburg:
"Das weiterbildende Studium hat meine persönliche Entwicklung sowohl beruflich als auch privat geprägt. In den letzten zwei Jahren habe ich gelernt, dass es nicht für Alles eine Lösung gibt, doch für Alles mit entsprechender Betrachtungsweise Verständnis. Gesprächsstrukturen helfen mir bei der Moderation von Sitzungen und in Konfliktberatungssituationen. Ebenso fällt es mir viel leichter Themenbereiche zu erfassen und zu analysieren, wie ich weiter verfahren möchte. Inhalte und Umfang der Ausbildung sind besonders gut gewählt, z. B. Emotionsmanagement und Selbstreflexion."
Hartwig Häger, Helmholtz-Zentrum, Geesthacht:
"Konflikte am Arbeitsplatz gehören zum Berufsalltag – auch im Helmholtz-Zentrum Geesthacht. Ungelöste Konflikte bedeuten neben sinkender Motivation und steigender Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern auch beträchtliche Konfliktkosten für das Zentrum – unter anderem durch verlorene Arbeitszeit oder reduzierte Qualität der Arbeitsergebnisse. Ein konstruktiver Umgang mit Konflikten kann dazu führen, dass gleichermaßen die Mitarbeiterzufriedenheit sowie die Reputation des Forschungszentrums in der Wissenschaftslandschaft gesteigert und gleichzeitig eine Kostenoptimierung erreicht wird. Die Ausbildung an der AWW der Universität Hamburg zum betrieblichen Konfliktberater hat mich in hervorragender Weise dem Themenkomplex näher gebracht und mich befähigt als Konfliktberater tätig zu sein."
Oliver Lokay, Lufthansa Technik AG, Hamburg:
"Ich schätze, auch Jahre nach Abschluss der Ausbildung, die sehr gute Balance des Konzeptes. Der intensive Übungs- und Erfahrungsanteil gehörte selbstverständlich zu jeder theoretischen Erkenntnis und die Übungen forderten auch den langjährigen Beratungs-Praktiker noch heraus. Die Trainerinnen und Trainer waren authentisch und boten Orientierung durch die eigene Person. Sie wussten, was sie vermitteln und worauf besonderes Augenmerk gehört – weil viele selbst als Freiberufler mitten in der Beratungs- bzw. Mediationspraxis stehen."
Hilke Holsten-Griffin, Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg:
"Das weiterbildende Studium hat mir für meine praktische Arbeit als Beauftragte im "Lob- und Beschwerdemanagement" viel Unterstützung gebracht. Die klassische Mediation findet bei den Konflikten, die ich täglich bearbeite, keine direkte Anwendung. Bei der Analyse der Konflikte, beim Umgang mit den Beschwerdeführern und bei der Beratung von Unterstützung Suchenden sind die Inhalte aus der Weiterbildung jedoch sehr hilfreich. Die Theorien von Schulz von Thun, Christoph Thomann und Alexander Redlich tragen sehr praktisch zur Klärung vieler Konflikte und Unklarheiten bei. Die Weiterbildung an sich hat mir sehr viel Spaß gemacht. Bis heute treffe ich mich gern mit gleichgesinnten Kolleginnen und Kollegen aus dem Kurs."
Joachim Stieglitz, TU Harburg, Hamburg:
"Ich bin Joachim Stieglitz, 57 Jahre alt und arbeite als Sekretär, nicht freigestelltes Personalratsmitglied und Schwerbehindertenvertretung in der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Neben diesen Aufgaben bin ich auch noch für die Kunst an der TUHH zuständig und nun auch für die Konfliktberatung / Mediation.
Meine Kollegin befand sich bereits in dieser Ausbildung, als mich unsere Personalentwicklerin fragte, ob ich mir vorstellen könnte, ebenfalls diese Ausbildung zu absolvieren. Es war Wunsch, jemanden aus dem Personalrat in einem Konfliktberatungsystem zu etablieren. Selbstverständlich war ich sofort dazu bereit! (...)
Erleuchtungen gab es dann Perlschnurrweise während der gesamten Ausbildung. Vorweggenommen sei erwähnt, dass ich nicht eine einzige Minute missen möchte. Jedes der einzelnen Module war ein Gewinn, nicht nur inhaltlich, auch persönlich.
Als einer der ersten wesentlichen Aktionen stand die Wahl der SOL-Gruppen an, der Selbst-Organisierten-Lerngruppen. (...) Nun sollten wir vier also zwei Jahre lang eng miteinander zusammen arbeiten. Völlig unterschiedliche berufliche Werdegänge, Lebensläufe und Charaktere.(...) Mittlerweile bezeichnen wir vier uns als Familie und haben einen sehr engen persönlichen Kontakt. Wir wollen nicht mehr aufeinander verzichten.
Auch innerhalb der gesamten Gruppe haben sich Freundschaften entwickelt. Dies ist sicherlich nicht der Standard innerhalb einer Fortbildung, hat uns alle aber persönlich bereichert. Durch diese herausragende Gruppendynamik haben sich bereits erste Netzwerke gebildet, die sich in ihrer Arbeit als Konfliktberater / Mediator austauschen wollen.
Und dann gab es da ja noch die AusbilderInnen, Supervisorinnen, die Verwaltung, die Prüfer und Prüferinnen und die HiWis. Alle haben sich auf die speziellen Wünsche, Erwartungen und Fragen unserer durchaus diskussionswütigen Gruppe eingelassen; haben spontan geplante Wege verlassen, um unter viel Rücksichtnahme dann den Weg weiter zu beschreiten. Dafür hier nochmals vielen Dank.
Zu meckern habe ich nur eines: Schade, dass es vorbei ist."