BEGIN:VCALENDAR
X-LOTUS-CHARSET:UTF-8
VERSION:2.0
PRODID:-//unihamburg/mundry
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:19700329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;INTERVAL=1;BYDAY=-1SU;BYMONTH=3
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:19701025T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;INTERVAL=1;BYDAY=-1SU;BYMONTH=10
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:138037
CLASS:PUBLIC
SUMMARY:Ganztag verwalten: gestalten – kooperieren – transformieren?
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270114T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270114T194500
DTSTAMP:20260912T0729Z
DESCRIPTION:Dr. Arne Offermanns / Adrian Krawczyk, Bildungsbehörde, Referat Ganztag // Manja Scheibner, Paritätischer Wohlfahrtsverband Hamburg, Kooperation im Ganztag\n\nÖffentliche Vorlesung im Rahmen des Allgemeinen Vorlesungswesens\nDas verwaltete Hamburg:Verwaltung als Schlüssel zur Stadt(geschichte)Ausgangspunkt der 26. "Andocken"-Ringvorlesung des Forschungsverbundes ist im 20. Jahr seines Bestehens: "Der Mensch in der Verwaltung". Vom Beginn und bis zum Ende unseres Lebens (und darüber hinaus) werden wir verwaltet – und verwalten wir selbst. Doch was ist eigentlich Verwaltung oder anders gefragt: was alles soll, darf, muss oder kann sie sein? Wie lässt sich ein brauchbarer Begriff von ihr in all ihren Facetten gewinnen?\nAuf der einen Seite steht Verwaltung für Stetigkeit und für das Einpassen in geordnete Systeme, Prozesse, Abläufe, Handlungen, Strukturen und Organisationen, die ein planbares und im besten Fall: transparentes vergesellschaftetes Leben ermöglichen. In dieser Grundkonstellation erzeugt Verwaltung zugleich eine Ambivalenz, die aus dem unmittelbaren Kontakt von beharrenden Momenten und dem ständigen Fluss der Entwicklungen, Neuerungen, Abweichungen und Störungen entsteht: Das Beharren schafft paradoxerweise erst Freiräume.\nAuf der anderen Seite ist Verwaltung eine ‚Dienstleistung‘, die ständig mitwachsen muss, um ein Wachsen, eine Entwicklung, das Neue nicht zu blockieren, sondern im besten Fall zu moderieren, zu lenken oder zu gestalten. Wie hält man die Balance zwischen ver- und waltenden Kräften? Wie erkannt man ‚Neues‘ – und wie viel muss man dafür vom ,Alten‘ wissen? Wo stehen dazwischen die Vertreter:innen  des Gemeinwesens, die die in Frage stehenden Güter verwalten? Wie wirken hier Verwaltung(en) / verwaltende Verfahren auf individuelle und kollektive Biografien, wie prägen einzelne Menschen Verwaltung? Und warum sind diese und ähnliche Fragen gerade jetzt – in Zeiten von Krisen, Umbrüchen und Transformationen (Digitalität/KI) – besonders relevant?\nAm exemplarischen "Fall Hamburg" werden diese Fragen in der Vorlesungsreihe veranschaulicht. Um ein Verständnis für die Spezifika hamburgischer Verwaltung zu entwickeln, die sich oftmals nur historisch erklären lassen, werden die Vortragenden mit Ausgriffen auf weit entfernte Jahrhunderte oder in die unmittelbare Vergangenheit aus ihrer jeweiligen Praxis recht unterschiedliche Bereiche des Verwaltungsdenkens und -handelns vorstellen, das als amtliches wie bewahrendes, gestaltendes wie fürsorgliches, aber auch wachsam zu kontrollierendes Element jede Hamburgerin und jeden Hamburger betrifft.\ndonnerstags, 18:15 - 19:45 Uhr, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal CKoordination: Dr. Myriam Isabell Richter für den Lenkungsausschuss des Forschungsverbundes zur Kulturgeschichte Hamburgs (FKGHH), Universität Hamburg\n
LOCATION:Universität Hamburg, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, Hörsaal C
END:VEVENT
END:VCALENDAR
